Schmelzende Polkappen Melting Polar Caps

„Die Arktis erwärmt sich noch viel schneller als der Rest der Welt. Sie ist sozusagen das Epizentrum der globalen Erwärmung, mit Erwärmungsraten, die mindestens beim Doppelten des globalen Erwärmungswerts liegen.“

Markus Rex, Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung

Die Polkappen büßen nicht nur an Eisfläche ein, auch die Dicke der Eisschilde nimmt ab. Die Folgen der globalen Erwärmung in der Arktis, der polaren Eiskappe des Nordpols, zählen zu den regionalen Auswirkungen der Erderwärmung. Zu ihnen gehören deutlich stärker als im weltweiten Durchschnitt ansteigende Lufttemperaturen, zurückweichende Gletscher, auftauender Permafrostboden und schmelzendes Meereis: sie sind ein Kennzeichen des „Anthropozäns“. Eine Erhöhung der globalen Treibhausgaskonzentration erwärmt die Pole weit stärker als andere Teile der Erdoberfläche.

„The Arctic is warming much faster than the rest of the world. It is, so to speak, the epicenter of global warming, with warming rates that are at least twice the global warming value.“

Markus Rex, Alfred Wegener Institute for Polar and Marine Research

The polar caps not only lose on the ice surface, the thickness of the ice sheets also decreases

The consequences of global warming in the Arctic, the polar ice cap of the North Pole, are among the regional effects of global warming. They include significantly higher air temperatures than the global average, receding glaciers, thawing permafrost and melting sea ice: they are a hallmark of the „Anthropocene“.

An increase in the global greenhouse gas concentration warms the poles far more than other parts of the earth’s surface.

Auge des Zyklons

Tropische Zyklone sind die größten Stürme auf Erden. Als Auge bezeichnet man in der Meteorologie das nahezu windstille Zentrum eines Wirbelsturms. Dreht sich der Tropische Wirbelsturm schnell genug, kann sich ein Auge bilden. Das Auge ist ein relativ wolkenfreier, schwachwindiger Bereich um das Rotationszentrum, in dem kalte trockene Luft von oben herabsinkt Stürme, Hitzewellen und sintflutartige Regenfälle werden an Heftigkeit und Häufigkeit zunehmen. Ursache dieser extremen Wetterlagen ist der Klimawandel. 

Cyclone’s Eye

Tropical cyclones are the biggest storms on earth. In meteorology, the eye is the almost windless center of a cyclone. If the tropical cyclone turns fast enough, an eye can form. The eye is a relatively cloud-free, slightly windy area around the center of rotation, in which cold dry air descends from above Storms, heat waves and torrential rains will increase in intensity and frequency. These extreme weather conditions are caused by climate change.

Tropischer Wirbelsturm

Tropische Wirbelstürme sind die größten und zerstörerischsten Stürme, die es gibt. Die Struktur eines tropischen Wirbelsturms ist zylinderförmig. Im Zentrum herrscht in der unteren Atmosphäre ein sehr geringer Druck und die Luft strömt spiralförmig nach innen. Tropische Wirbelstürme entstehen im gegenwärtigen Klima über tropischen Gewässern mit einer Meeresoberflächentemperatur von mindestens 26 °C als gewaltige Tiefdruckwirbel, die einen Durchmesser von 1000 km erreichen können. Der Ursprung der atlantischen Hurrikane liegt in der Passatzone über dem äquatorialen Afrika, wo sich im tropischen Klima Gewitterzellen bilden, nach Westen driften und als kleine Tiefdruckgebiete den Atlantik erreichen. Jedes Jahr entstehen ca. 80 tropische Stürme, von denen sich ein Drittel bis die Hälfte zu Hurrikanen entwickeln. Tropische Wirbelstürme lösen Starkniederschläge aus, die an einem Tag mehr als 100 Liter pro Quadratmeter bringen können. Zieht ein Wirbelsturm über Land, kann er weiträumig zu Überschwemmungen führen. Besonders ergiebigen Regen bringen langsam ziehende Tropenstürme.

Tropical cyclones

Tropical cyclones are the largest and most destructive storms there are. The structure of a tropical cyclone is cylindrical. In the center there is a very low pressure in the lower atmosphere and the air flows in a spiral. Tropical cyclones arise in the current climate over tropical waters with a sea surface temperature of at least 26 ° C as huge low pressure vortices that can reach a diameter of 1000 km. The origin of the Atlantic hurricanes lies in the pass zone above equatorial Africa, where storm cells form in the tropical climate, drift to the west and reach the Atlantic as small low-pressure areas. About 80 tropical storms occur each year, of which a third to half develop into hurricanes. Tropical cyclones trigger heavy rainfall, which can bring more than 100 liters per square meter in one day. If a hurricane strikes over land, it can lead to floods over a wide area. Slow-moving tropical storms bring particularly heavy rain.

Eishöhle

Als Eishöhlen werden Höhlen bezeichnet, die durch ihre Lage ein (fast) ganzjähriges Klima mit Temperaturen unter dem Gefrierpunkt haben. Hierdurch hält sich auch das ganze Jahr über Eis  in Form eines gefrorenen Sees, von Eiszapfen o. Ä. Es entsteht dadurch, dass im Winter kalte Luft in den abwärts gerichteten Zugang strömt. Da wärmere Luft leichter ist, kann diese die eingeschlossene kalte Luft auch in den Sommermonaten nicht verdrängen. Da die kalte Luft nicht abfließen kann, überdauert das Eis auch die Sommermonate. Solche Eishöhlen gibt es an vielen Orten der Erde. Je stärker der Mensch Kohlendioxid in die Atmosphäre pumpt, desto wichtiger wird der Blick auf die Klimaarchive, die Auskunft darüber geben, wie das Klima in der Vergangenheit auf steigende CO2-Emissionen reagiert hat, wie es sich also möglicherweise auch in Zukunft verhalten wird. Das Eis der Höhlen liefert durch die vielen Einschlüsse ein wesentlich genaueres Bild der vergangenen Klimate in der direkten Umgebung der Höhle als es ein weit entfernter Gletscher könnte. 

Ice cave.

Ice caves are caves that due to their location have an (almost) year-round climate with temperatures below freezing. This keeps ice in the form of a frozen lake, icicles or similar all year round. It is caused by the fact that cold air flows into the downward access in winter. As warmer air is lighter, it cannot displace the trapped cold air even in the summer months. Since the cold air cannot flow out, the ice also survives the summer months. There are such ice caves in many places around the world The more people pump carbon dioxide into the atmosphere, the more important it becomes to look at the climate archives, which provide information about how the climate has reacted to increasing CO2 emissions in the past, and how it may behave in the future. Due to the many inclusions, the ice in the caves provides a much more accurate picture of past climates in the immediate vicinity of the cave than a far-away glacier could.

Lavaströme

 Sowohl auf der Erdoberfläche fließende Lava als auch die aus der Bewegung heraus erstarrte Lava wird als Lavastrombezeichnet. Lava ist ein vulkanisches Förderprodukt und gehört zur Gruppe der Vulkanite.  Abhängig von den Bedingungen beim Aufstieg und der Abkühlung bildet Lava unterschiedliche Erscheinungsformen, die ganz entscheidend von der Viskosität der Lava abhängen. Die Klimabilanz von Vulkanausbrüchen könnte durch die Phytoplankonblüte positiv verändert werden. Tropische oder subtropische Vulkane erzeugen eine globalere Abkühlung der Erdoberfläche oder der Troposphäre. Grund hierfür ist, dass die entstehende Schwefelsäurewolke in der oberen Atmosphäre zwischen einem und zwei Jahre bestehen bleibt und einen Großteil des Globus bedecken kann. Außerdem ist der Abkühlungseffekt an der Erdoberfläche üblicherweise nicht einheitlich: Da Kontinente stärker abkühlen als der Ozean, kann sich der Sommermonsun abschwächen und so Regenfälle über Asien und Afrika verringern. Die Klimawirkung wird weiter kompliziert durch die Tatsache, dass Wolken aus Eruptionen in den Tropen in der oberen Atmosphäre auch Sonnenlicht und Wärme von der Erde absorbieren, was in den Tropen mehr Erwärmung der oberen Atmosphäre als in den hohen Breiten hervorruft.

Lava flows

Lava flowing on the surface of the earth as well as the lava solidified from the movement is called lava flow. Lava is a volcanic product and belongs to the group of volcanic rocks. Depending on the conditions during ascent and cooling, lava forms different forms, which depend crucially on the viscosity of the lava. The climate balance of volcanic eruptions could be changed positively by the phytoplane bloom. Tropical or subtropical volcanoes produce a more global cooling of the earth’s surface or the troposphere. The reason for this is that the resulting sulfuric acid cloud persists in the upper atmosphere for between one and two years and can cover a large part of the globe. In addition, the cooling effect on the surface of the earth is usually not uniform: As continents cool more than the ocean, the summer monsoon can weaken and thus reduce rainfall over Asia and Africa. The climate impact is further complicated by the fact that clouds from tropical eruptions in the upper atmosphere also absorb sunlight and heat from the earth, causing more warming of the upper atmosphere in the tropics than in the high latitudes.

»Great Barrier Reef«

Das Great Barrier Reef vor der Nordostküste Australiens im Korallenmeer ist das größte Korallenriff der Erde. Im Jahr 1981 wurde es von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt und wird auch als eines der sieben Weltwunder der Natur bezeichnet. Die Existenz des Great Barrier Reefs sowie seiner Biodiversität ist durch die menschengemachte globale Erwärmung sowie die dadurch ausgelöste Ozeanversauerung erheblich bedroht. Zwischen 1985 und 2012 ging die Korallenbedeckung zurück; ein weiterer Rückgang gilt infolge des unbegrenzten Kohlenstoffdioxidausstoßes als wahrscheinlich. Wenn Korallenriffe wie das Great Barrier Reef auch in Zukunft weiter existieren sollen, sind sehr schnell wirksame Klimaschutzmaßnahmen für eine rasche Bekämpfung der globalen Erwärmung notwendig.


The Great Barrier Reef off the northeast coast of Australia in the Coral Sea is the largest coral reef on earth. It was declared a World Heritage Site by UNESCO in 1981 and is also considered one of the seven wonders of nature. The existence of the Great Barrier Reef and its biodiversity is severely threatened by man-made global warming and the resulting ocean acidification. Between 1985 and 2012, the coral cover went back; another decrease is likely due to unlimited carbon dioxide emissions. If coral reefs, such as the Great Barrier Reef, are to continue to exist in the future, very effective climate protection measures are needed to quickly combat global warming.

»Drain the Swamp«

Den Sumpf entwässern ist eine Phrase, die seit den 1980er Jahren häufig von amerikanischen Politikern verwendet wird . Der Satz spielt auf die physische Entwässerung von Sümpfen an, um die Mückenpopulation zur Bekämpfung von Malaria gering zu halten und Washington DC wird auf einem vermeintlich sumpfigen Boden gegründet. Es wurde als Metapher verwendet von:

Victor L. Berger (1860–1929), der in seinem Buch Broadsides von einer Veränderung des kapitalistischen Systems als „Entwässerung des Sumpfes“ sprach

Ronald Reagan , der 1983 bei der Beauftragung der Grace-Kommission dazu aufrief, den Sumpf der Bürokratie in der Bundesregierung „zu entwässern“.

Donald Trump beschreibt seinen Plan, Probleme in der Bundesregierung zu beheben. Nachfolgende Proteste gegen die Rolle von Goldman Sachs Alumni in seiner Verwaltung verwendeten auch die Metapher.

Traditional Unionist Voice auf der Titelseite ihres Manifests für die Parlamentswahlen in Nordirland 2017

Dehydrating the swamp is a phrase commonly used by American politicians since the 1980s. The phrase alludes to the physical drainage of swamps to minimize the mosquito population fighting malaria, and Washington DC is founded on a supposedly swampy soil. It was used as a metaphor by:

Victor L. Berger (1860-1929), who in his book Broadsides spoke of a change in the capitalist system as „draining the swamp.“

Ronald Reagan, who in 1983 called on the Grace Commission to „drain“ the swamp of bureaucracy in the federal government.

Donald Trump describes his plan to fix problems in the federal government. Subsequent protests against the role of Goldman Sachs alumni in his administration also used the metaphor.

Traditional Unionist Voice on the front page of its manifesto for the 2017 parliamentary elections in Northern Ireland

Vermüllung von Lebensräumen

Verschmutzung von Flächen und Räumen durch Müll, Folge des achtlosen Wegwerfens und Liegenlassens von Abfall, vorzugsweise auf öffentlichem Grund, d. h. insbesondere auf Straßen und Plätzen, in Parks und in der offenen Landschaft. Je nachdem welche Art von Müll dabei hinterlassen wird, entstehen unterschiedliche Arten von Problemen, Belästigungen oder Gefahren, z. B. hygienische, ökologische oder ästhetische Beeinträchtigungen. Belästigung der dort lebenden Menschen, wie z. B. Geruchsbelästigung oder Gefahr, in Hundekot zu treten, bis hin zur Unfallgefahr. Als Hauptursache für die zunehmende Vermüllung werden häufig veränderte Konsumgewohnheiten („fliegende Verpflegung“ am Imbissstand, materialintensive Verpackungen, Wegwerfgesellschaft) und ein generell nachlässigerer Umgang mit öffentlichem Eigentum aufgrund sich verändernder Konventionen, sozialer Desintegration und mangels sozialer Kontrolle genannt. Vermüllung kann auch „eine Art Gesellschaftskritik“ sein, die durch Gruppenverhalten verstärkt heraus tritt.

Die Folgen dieses Verhaltens äußern sich in kommunalen Reinigungskosten, in der Umweltbelastung und auch in Verslumung. Über längere Zeit liegengebliebener Abfall verleitet viele Menschen dazu, weiteren Abfall an derselben Stelle abzuladen, sodass aus kleinen Abfallhaufen oft in kurzer Zeit wilde Müllkippen entstehen.

»Littering of habitats«

Pollution of surfaces and spaces by refuse, consequence of careless throwing away and leaving of waste, preferably on public land, d. H. especially on streets and squares, in parks and in open countryside. Depending on what kind of waste is left behind, arise different types of problems, annoyances or dangers, such. As hygienic, ecological or aesthetic impairments. Harassment of people living there, such. B. odor or danger of stepping into dog feces, up to the risk of accidents. The main reason for the increasing littering is often changed consumer habits („flying food“ at the food stall, material-intensive packaging, disposable society) and a generally more negligent handling of public property due to changing conventions, social disintegration and lack of social control. Littering can also be „a kind of social criticism“ that comes through group behavior reinforced.

The consequences of this behavior are expressed in municipal cleaning costs, in environmental pollution and also in sedation. Lost waste for a long time induces many people to dump more waste at the same place, so that small garbage piles often cause wild garbage dumps in a short time.

PLASTIKMÜLL – PLASTIC WASTE

Plastic waste: The underrated danger

Plastikmüll: Die unterschätzte Gefahr

In manchen Regionen  unserer Erde machen die Meere inzwischen den Eindruck einer einzigen Müllkippe: Auf dem Wasser schwimmt ein dichter Teppich aus Schiffsabfällen, Fischernetzen, und Mengen von Verpackungsmaterial. Dreiviertel davon aus Plastik. Weil sich das erst nach Hunderten von Jahren abbaut, wir aber immer mehr davon produzieren, wird der Müllteppich immer größer. Insbesondere für die Tiere: „Die sind nicht in der Lage, eine Plastiktüte von einer Qualle zu unterscheiden, also wird die einfach runter geschluckt, und dann gibt es halt Vögel, die Plastikpartikel aufnehmen, die glitzern schön wie Fische  – und 95 Prozent aller Totfunde am Strand haben Plastik im Magen“, warnt Freund. 

In some parts of the world, the oceans now look like a single garbage dump: floating on the water is a dense carpet of ship waste, fishnets, and quantities of packaging material. Three-quarters of it made of plastic. Because that will take hundreds of years to break down, but we will produce more and more of them, the garbage carpet will get bigger and bigger. Especially for the animals: „They are not able to distinguish a plastic bag from a jellyfish, so it is simply swallowed, and then there are just birds that pick up plastic particles that glitter like fish – and 95 percent of all dead finds Have plastic on the beach in the stomach, „warns friend.

»Tintenfische«

Tintenfische in fröhlichen und intensiven Farben gemalt, wobei die Tintenfische von der Erderwärmung profitieren. Tintenfische und ihre Verwandten seien aufgrund vieler Eigenheiten sehr anpassungsfähig. Dazu gehörten eine kurze Lebensspanne, schnelles Wachstum und eine flexible Entwicklung. Zu den sich wandelnden Lebensbedingungen in den Ozeanen zählen die Forscher vor allem steigende Temperaturen und möglicherweise Überfischung, die auch Arten betrifft, die Kopffüßern nachstellen. Die starke Farbgebung der Tintenfische soll den wachsenden Bestand zeigen. Am rechten Rand kann man die verschwommene etwas rötliche Farbe erkennen, die die Erwärmung darstellt.

50 x 60 cm painted in 2017, show cheerful and intense colors, the octopuses that benefit from global warming. Cuttlefish and their relatives are very adaptable due to many peculiarities. These included a short lifespan, rapid growth and flexible development. Among the changing living conditions in the oceans, the researchers are counting on rising temperatures and possibly overfishing, which also affects species that reintroduce cephalopods. The strong color of the squid to show the growing stock. On the right edge you can see the blurry, slightly reddish color that represents the warming.